AK Innovation und Gesellschaft

in der SPD Bochum

Termine

Diskussionsveranstaltung des Bochumer AK Innovation und Gesellschaft und der AfB zum Koalitionsvertrag

Liebe Genossinnen und Genossen, 

der Koalitionsvertrag für eine neue Bundesregierung ist ausgehandelt und die Diskussion um Inhalte, Personen und nicht zuletzt um 
die Zukunft der SPD ist eröffnet. Dazu laden die Arbeitsgemeinschaft für Bildung und der AK Innovation und Gesellschaft der Bochumer SPD  zu einer gemeinsamen Diskussionsveranstaltung ein.  Ziel der Veranstaltung ist es, die Ergebnisse konstruktiv-kritisch zu diskutieren und zu bewerten.

Datum: 16.02.2018
Zeit: 19.00 h – 21.00 h
Ort: Großer Sitzungssaal der SPD Bochum, Alte Hattinger Straße 19 


In der Hoffnung auf eine rege Teilnahme verbleiben für die AFB und AK-IG mit solidarischen Grüßen 

Antje Kassem, Aziz Sbai, Markus Dicks, Jörg Schneider, Alexander Knickmeier 

Termine

Diskussionsabend am 01.09.17: Wirtschaft 4.0 – Wie werden wir in Zukunft arbeiten?

Liebe Genossinnen und Genossen,

zur achten Sitzung des Arbeitskreises Innovation und Gesellschaft laden wir euch herzlich ein für

Freitag den 01.09.2017, von 19.00 – 21.00 Uhr

Im großen Sitzungsaal der SPD-Geschäftsstelle Alte Hattinger Straße 19, 44789 Bochum

THEMA: Wirtschaft 4.0 – WIE WERDEN WIR IN ZUKUNFT ARBEITEN?

Impulsreferate:
Dr. Markus Dicks und Prof. Manfred Wannöffel

Diskutanten:

Ralf Meyer, Leiter Wirtschaftsförderung Bochum
Dr. Marc Schietinger, Referatsleiter Hans Böckler Stiftung
Prof. Manfred Wannöffel, Gemeinsame Arbeitsstelle RUB-IG Metall

Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft ist eine der zentralen politischen Gestaltungsaufgaben für die nächste Bundesregierung. Die Wirtschaft steht an der Schwelle zur vierten industriellen Revolution. Durch das Internet getrieben, wachsen reale und virtuelle Welt immer weiter zu einem Internet der Dinge zusammen. Mit dem sogenannten Maschinellen Lernen zeichnet sich die nächste Welle der Digitalisierung ab.

Aus Industrie 4.0 wird Wirtschaft 4.0.

Auf diesem Weg gilt es auch die Beschäftigten mitzunehmen. Arbeitsprozesse verändern sich, die Anforderungen an die berufliche wie auch die akademische Aus- und Weiterbildung müssen sich weiterentwickeln. Eine Herausforderung für Politik, Unternehmen und Arbeitnehmer gleichermaßen stellen müssen. Die Herausforderungen sind groß und die Chancen vielfältig – darüber wollen diskutieren.

Wir freuen uns über zahlreiche Interessenten!

Mit solidarischen Grüßen

Markus Dicks, Alexander Knickmeier, Jörg Schneider

Positionen

An der Realität vorbei! – Einschätzung zum Thema Digitales im Schwarz-Gelben Koalitionsvertrag

Zwei Monate nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen liegt der Koalitionsvertrag der Schwarz-Gelben Landesregierung vor. Neben vielen interessanten Ansätzen und ambitioniert klingenden Vorhaben, ist der Ausblick auf die kommenden fünf Jahre unter Schwarz-Gelb ernüchternd. Ob im Thema Industrie 4.0, Ausbildung von Fach- und Führungskräften oder in der Digitalpolitik: Der neuen Landesregierung fehlt es an nachhaltigen Konzepten, wenn es um eine umfassende Industriepolitik und innovative Digitalpolitik geht.

Nichtstun ist Machtmissbrauch

Industrie 4.0 ist ein Begriff der 2011 in Deutschland geprägt und der heute weltweit verstanden wird. Deutschland ist mit der Plattform Industrie 4.0 Vorreiter in der Gestaltung von Wandlungsprozessen in der Industrie. Der Begriff „Industrie 4.0“ taucht im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung genau einmal auf. Allein dieser Umstand hinterlässt schon erste Fragezeichen. Ein Blick auf das Thema berufliche Bildung verstärkt diesen Eindruck.

Mit Pilotprojekten für digitale Lernzentren soll der aufkommende Fachkräftebedarf aufgegriffen werden. Die Realität ist eine andere: Industrie 4.0 ist längst kein Pilotprojekt mehr und damit auch der Fachkräftebedarf. Andere Bundesländer sind hier bereits weiter: In Baden-Württemberg befinden sich 16 Lernfabriken im Aufbau. Industrie 4.0 ist mehr als eine Perspektive für NRW –  Industrie 4.0 ist Realität. Nur scheint die Landesregierung das nicht erkannt zu haben. NRW darf jetzt nicht den Anschluss verlieren. Und Nichtstun ist bekanntermaßen Machtmissbrauch!

Das falsche Signal

Der erkennbare Fachkräftebedarf schlägt sich auch bei den Hochschulabsolventen nieder. Ob Informatiker, Ingenieure oder Sozialwissenschaftler – Fachkräfte aller Art sind für den Erfolg der Wirtschaft in NRW entscheidend. Mit der Einführung von Studienbeiträgen für Studierende aus Drittstaaten setzt die Landesregierung das falsche Signal. Die Gebühr trifft in der Regel genau die, die sich ein Studium ohnehin kaum leisten können.

Die Folge ist eine Verdrängung motivierter Studierender in andere Bundesländer oder ins Ausland. Und die Effekte der Studienbeiträge zur Finanzierung der Hochschulen sind mehr als zweifelhaft. Die wegbrechende Kaufkraft durch die fehlenden Studierenden findet in der Kalkulation der Landesregierung keine Beachtung. Es bleibt die Frage, wie ein solches Signal zu einer Willkommenskultur für qualifizierte Fach- und Führungskräfte passt? Zu Recht wird dieser unausgegorene Vorschlag von der NRW-Landesrektorenkonferenz scharf kritisiert.

Bildungsgebühren durch die Hintertür

Lebenslanges Lernen wird zukünftig ein fester Bestanteil eines Berufslebens sein. Auch wenn sich die Landesregierung gegen die Einführung von Studiengebühren ausspricht, mit dem sogenannten „Bildungssparen“ kommen die Gebühren durch die Hintertür zurück. Ob beim Hochschulstudium oder in der Aus- und Weiterbildung – eine Privatisierung der Bildungsfinanzierung ist der falsche Weg. Gut ausgebaute Bildungseinrichtungen und ein Erwachsenen-BAföG gehören zu einer modernen und sozial gerechten Bildungspolitik, die Lebenslanges Lernen ernst nimmt.

Am falschen Ende gespart

Auch an anderen Stellen bleibt die neue Regierung hinter den Realitäten zurück. Mit dem Förderfond „K400 – Kommunal wird Digital“ wird ein wichtiges Thema aufgegriffen. Wie die 396 Kommunen in NRW die Mammutaufgabe Digitalisierung mit nur insgesamt 20 Mio. Euro im Jahr zusätzlich meistern sollen, ist völlig unklar. Die Bedarfe für E-Government, Open-Data Strategien oder Notfallpläne können so nicht gedeckt werden. Ein halbherziger Schritt auf dem Weg in die digitale Zukunft.

Das Gesamtbild ist ernüchternd

Schwarz-Gelb fehlt der Blick für die gesellschaftlichen Potenziale der Digitalisierung. Open Data wird einzig aus der Perspektive neue Geschäftsmodelle und Effizienzgewinnen in öffentlichen Verwaltungen verstanden. Digitalisierung darf nicht allein an den Interessen der Wirtschaft ausgerichtet sein!

Auch will man über den Minimalkompromiss im Open-Data-Gesetz, den die CDU im Bund zu verantworten hat, nicht hinausgehen. Ein Ausbau hin zu einem Transparenzgesetz, das an das Informationsfreiheitsgesetz anschließt, ist nicht geplant.

Themen wie den Einsatz von offener Software oder freien Bildungsmaterialien sucht man vergeblich. Die Unterstützung offener WLANs und der Freifunk-Initiative werden zwar angekündigt, eine entsprechende Anerkennung der Gemeinnützigkeit von Freifunk scheiterte im Bundesrat aber jüngst an der CDU. Nicht das letzte Versprechen, das Schwarz-Gelb in Sachen Digitales brechen wird.

Termine

Offene Sitzung am 15.07.17: „Digital-Politik“ in NRW – Was plant die neue Landesregierung?

Liebe Genossinnen und Genossen,

bevor es in die Sommerferien geht, trifft sich das AK Forschung und Innovation zu einer offenen Sitzung am

Samstag den 15.07.2017 vom 15.00 – 17.00 Uhr
im kleinen Sitzungssaal der SPD Geschäftsstelle
in der Alten Hattinger Strasse 

zu der auch insbesondere Interessierte und Neumitglieder der SPD eingeladen sind.

Themen: 

1. Begrüßung ggf. Vorstellung der Arbeit des AK
2. Namensänderung des AK
3. Diskussion
– Forschungs- und Innovationspolitik im Bundestagswahlkampf 2017 – Brauchen wir ein Digitalministerium?
– Innovationspolitik in NRW – Was plant die neue Landesregierung?
4. Planung nächste Veranstaltung im Herbst 2017 zum Thema Arbeit 4.0

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen.

Gruß
Markus Dicks, Alexander Knickmeier, Jörg Schneider

Bericht

Open Data in Kommunen – AK diskutiert mit Prof. Greveler über die Potenziale offener Daten

Die Digitalisierung wird viele Unternehmen, Märkte und auch die Art, wie wir arbeiten, verändern. Im Bereich öffentlicher Verwaltungen geht es dabei auch um ein neues Verhältnis zu den Bürgern. Obwohl öffentliche Einrichtungen eine Reihe von Daten erzeugten, waren diese für Interessierte lange Zeit nur schlecht zugänglich oder deren Nutzung oft mit hohen Kosten verbunden.

mehr…

Termine

Diskussionsabend am 09.03.17: “Was kann man mit Open Data in Kommunen machen?”

“Wie hoch ist der Feinstaubgehalt eigentlich in meinem Viertel?”, “Kommt mein Bus pünktlich?”, “Für was gibt meine Kommune eigentlich ihr Geld aus?”, “An welchen Straßen ereignen sich die meisten Unfälle mit Radfahrern?”

Obwohl öffentliche Verwaltungen im Rahmen ihrer Arbeit eine Vielzahl von Daten erzeugen, war die Beantwortung solcher Fragen lange Zeit sehr aufwendig. Entsprechende Versuche lösten in der Regel komplizierte Prozesse aus, wenn bspw. die Informationen nur in Akten vorlagen und nicht für eine entsprechende Weiterverwendung aufbereitet wurden oder Auskunftsrechte noch ungeklärt waren. mehr…

Termine

Vortrag “World Factory – Symbol des Aufbruchs für die Region?”

Bei der sechsten Sitzung des Arbeitskreises Forschung und Technologie findet im großen Sitzungssaal der SPD-Geschäftsstelle im Fritz-Husemann-Haus im Bochumer Ehrenfeld findet ein Vortrag von Prof. Dr. Ing. Andreas Ostendorf, dem Prorektor für Forschung, Transfer und wissenschaftlichen Nachwuchs der Ruhr-Universität Bochum und Inhaber einer Professor am Lehrstuhl für Laseranwendungstechnik zum Thema

World Factory – Symbol des Aufbruchs für die Region?

statt, zu der die Genossinnen und Genossen der SPD Bochum herzlich eingeladen sind. mehr…

Bericht

Arbeitskreis diskutiert mit Privatdozent Dr. Rehfeld

Der Strukturwandel des Ruhrgebiets ist beeindruckend, aber lange noch nicht abgeschlossen. Dazu bieten Innovationen der Region zahlreiche Chancen. Dabei kann das Ruhrgebiet zukünftig auf seine Erfahrung setzen, braucht aber auch neue Leuchtstürme für die Zukunft. Innovationen bieten der Region Chancen.

Am 25. Mai war Privatdozent Dr. Dieter Rehfeld von Institut für Arbeit und Technik (IAT) zu Gast beim Arbeitskreis Forschung und Technologie der SPD Bochum. Im Mittelpunkt des Abends stand die Frage, mit welchen Innovationen der regionale und sektorale Strukturwandel der Region vorangebracht werden kann. mehr…

Termine

Innovationen für den regionalen und sektoralen Strukturwandel

Was tun, wenn die bisherige wirtschaftliche Grundlage wegbricht?
Vor dieser Frage steht das Ruhrgebiet seit der Kohlekrise Ende der 1950er Jahre immer wieder. Mit den letzten Jahrzehnten vollzog sich ein sektoraler Wandel vom primären zum sekundären und tertiären Sektor – von der Monostruktur des Bergbaus zum produzierenden Gewerbe und zu Dienstleistungen.  mehr…

Termine

Bochum – Stadt im Wandel

Der Weggang von Nokia, die Schließung des Opelwerks und das Ende des Stahlwerks in Höntrop sind tiefe Einschnitte, die Bochum in den letzten Jahren geprägt haben. Der Niedergang der traditionellen Industrien wie der Stahl- und Automobilproduktion sind eine Herausforderung für Bochum und die Region. In jedem Wandel liegt aber auch eine Chance. Bochum ist eine Stadt mit Perspektiven und dabei spielen innovative Technologien und Unternehmen eine zentrale Rolle.
Mit dem Gesundheitscampus, den zahlreichen Forschungseinrichtungen an der RUB und einem dichten Unternehmensnetzwerk ist das Fundament für medlands.RUHR entstanden. Damit hat sich Bochum in den letzten Jahren zu einem der führenden Gesundheitsstandorte in NRW mit einem Schwerpunkt in der biomedizinischen Technik entwickelt. mehr…