AK Innovation und Gesellschaft

in der SPD Bochum

Bericht

Bochumer UnternehmerInnen-Forum

In Bochum geht was! Bochum ist nicht mehr nur vom Strukturwandel geprägt, sondern ist längst ein junger und vielseitiger Standort für Wissenschaft, Gesundheitswesen, Cybersicherheit, Dienstleistung, Industrie, Logistik, Handel, (Kunst-) Handwerk und Kultur.

Doch dauerhafter Strukturwandel schafft nicht nur neue Möglichkeiten, sondern auch Herausforderungen für junge und etablierte UnternehmerInnen. Deshalb haben wir uns am Donnerstag, den 27.08.2020, mit Bochumer UnternehmerInnen, städtischen Akteuren und politischen VertreterInnen an einen Tisch gesetzt und über diese Herausforderungen gesprochen.

Durch unseres gemeinsames Gespräch konnten wir viele dringende aber auch langfristige Anliegen mitnehmen. Das Gespräch zeigte auch: Es klappt schon Vieles gut, es gibt aber auch noch Möglichkeiten, um die Attraktivität des Standortes Bochum weiter zu verbessern.

Wir Danken nochmals ganz herzlich allen TeilnehmerInnen für ihre interessanten Beiträge und die spannende Diskussion!

v.l.n.r.: Thorsten Kröger, Hartmut Rübenkamp, Sören Bärsch, Sven Claßen, Anke Chnielewski, Ulrich Schipp, Michael Schneider (Foto: Ulrich Schipp)

Betriebsbesichtigung IKEA Distribution Services GmbH & Co. KG. Dortmund

NRW ist seit Jahren Deutschlands führender und aufgrund der zentralen Lage auch ein international bedeutender Logistikstandort. Mit fast 150 Millionen Verbraucherinnen und Verbrauchern im Radius von rund 500 Kilometern erreicht die Logistik in NRW – laut MWIDE NRW – rund ein Drittel der EU-Bevölkerung in einer LKW-Tagesentfernung. Die insgesamt 24.000 Unternehmen der Kernbranche Logistik in Deutschland erwirtschaften jährlich einen Umsatz von rund 68 Milliarden Euro. Deutschland wurde 2018 im Vergleich mit 160 Ländern in einer Studie der Weltbank zum wiederholten Mal zum leistungsfähigsten Logistikstandort der Welt gekürt – zu diesem Ergebnis hat NRW entscheidend beigetragen. Und die Branche wird aller Voraussicht nach weiterwachsen, nicht nur aufgrund des boomenden Onlinehandels.

Mit einem Besuch und Gesprächen vor Ort wollten wir einen konkreten Einblick in die betriebliche Praxis der Logistik erhalten. Dazu besuchten wir am 24.10.2019 die IKEA Distribution Services GmbH & Co. KG. Dortmund.

Das hochmoderne Logistikzentrum des schwedischen Möbelherstellers beliefert von Dortmund-Ellinghausen aus ganz Europa, was eine enorme Vernetzung der Betriebsprozesse mithilfe digitaler Technologien voraussetzt. Nach einer ausführlichen theoretischen Einführung zum Standort und den Geschäftsbereichen hatten wir die Gelegenheit eine ausgiebige Lagerführung wahrzunehmen.

Foto: Ulrich Schipp

Ein großer Dank geht an das kompetente Team am IKEA-Standort, das uns so gut betreut hat!

Nach dem heutigen Workshop: ein erstes Fazit.

Mehr als vier Stunden diskutierten wir im Arbeitskreis „Innovation und Gesellschaft“ über Themen rund um die Digitalisierung. Trotz des sonnigen Wetters war die Veranstaltung gut besucht und wir haben einige Ansatzpunkte zusammengetragen, um das Eckpunktepapier, das nach dem Parteitag entstanden ist, weiterzuentwickeln.

Wir werden die Ergebnisse des Nachmittags in das Papier einfließen lassen, in den nächsten Wochen eine neue Version veröffentlichen und auf dieser Basis weitere Veranstaltungen und Formate planen. Die Digitalisierung geht also weiter 🙂

Bitte tragt euch in unseren Newsletter ein oder – noch besser – abonniert unseren (datensparsamen) RSS-Feed, um über neue Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten zu werden.

Open Data in Kommunen – AK diskutiert mit Prof. Greveler über die Potenziale offener Daten

Die Digitalisierung wird viele Unternehmen, Märkte und auch die Art, wie wir arbeiten, verändern. Im Bereich öffentlicher Verwaltungen geht es dabei auch um ein neues Verhältnis zu den Bürgern. Obwohl öffentliche Einrichtungen eine Reihe von Daten erzeugten, waren diese für Interessierte lange Zeit nur schlecht zugänglich oder deren Nutzung oft mit hohen Kosten verbunden.

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Arbeitskreis diskutiert mit Privatdozent Dr. Rehfeld

Der Strukturwandel des Ruhrgebiets ist beeindruckend, aber lange noch nicht abgeschlossen. Dazu bieten Innovationen der Region zahlreiche Chancen. Dabei kann das Ruhrgebiet zukünftig auf seine Erfahrung setzen, braucht aber auch neue Leuchtstürme für die Zukunft. Innovationen bieten der Region Chancen.

Am 25. Mai war Privatdozent Dr. Dieter Rehfeld von Institut für Arbeit und Technik (IAT) zu Gast beim Arbeitskreis Forschung und Technologie der SPD Bochum. Im Mittelpunkt des Abends stand die Frage, mit welchen Innovationen der regionale und sektorale Strukturwandel der Region vorangebracht werden kann. mehr…